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Assassin’s Creed Shadows sorgt für Unmut in Japan

Wie historisch genau die Assassin’s Creed-Spiele sind, ist bei fast jedem Release eines neuen Titels in der Reihe eine Diskussion, die zum Teil recht hitzig geführt wird. Assassin’s Creed Shadows, das im feudalen Japan spielt, ist keine Ausnahme dieser Regel.

Das Spiel erscheint am 12. November 2024, doch bis dahin wird sich Ubisoft noch mit etwas Kritik herumschlagen müssen. Hauptsächlich bezieht sich der Aufschrei, der zu einer Petition in Japan führte, auf einen der beiden Protagonisten des Spiels: nämlich den schwarzen Samurai Yasuke. Doch worum geht es genau?

Schwarzer Samurai in Assassin’s Creed Shadows: Es hagelt Kritik

Der Auslöser für die Kontroverse ist einer der beiden Protagonisten des neuen Spiels. Erstmals in der Geschichte von Assassin’s Creed ist einer der spielbaren Charaktere nämlich eine tatsächliche historische Figur, denn den schwarzen Samurai gab es tatsächlich – der war zwar kein Assassine, wie man sie aus dem Franchise kennt, doch komplett an den Haaren herbeigezogen ist seine Geschichte nicht.

Die Auswahl dieser Figur sorgte jedoch für Aufsehen, insbesondere in Japan. Dort wurde sodann eine Petition ins Leben gerufen, die bereits zehntausende Unterschriften angesammelt hat und grundlegende Änderungen am Spiel fordert. Die Hauptkritik bezieht sich dabei auf die kulturelle Darstellung und historische Authentizität.


Grundsätzlich sind die Meinungen jedoch gespalten, was Assassin’s Creed Shadows und das Setting mit den neuen Protagonisten betrifft. Während die einen es kaum erwarten können, die weniger bekannte Geschichte von Yasuke zu erleben, finden andere, dass Ubisoft in Sachen “kulturelle Sensibilität” und “historische Genauigkeit” mit Shadows eher danebengreift.

Geht es um die eigene Kultur, neigen Spieler häufig dazu, genauer hinzusehen, dass auch alles korrekt dargestellt ist – insbesondere die Japaner haben deshalb natürlich eine besonders starke Meinung zu dem Thema. Ubisoft sieht sich einer solchen Kritik, wie sie derzeit debattiert wird, mit den meisten Assassin’s Creed-Releases konfrontiert. Wer erinnert sich noch an die Darstellung von Kleopatra vor ein paar Jahren? Dort gab es eine ähnliche Diskussion.

Gerade bei der Assassin’s Creed-Reihe ist es schon immer ein Balanceakt gewesen, bei dem sich Ubisoft entscheiden musste: wie historisch akkurat können die Spiele bleiben und wie kann trotzdem eine frische, einzigartige und spannende Geschichte erzählt werden? Man darf bei dem Thema natürlich nicht vergessen, dass es sich immer noch um Fiktion handelt – nur, weil historische Figuren auftauchen oder geschichtliche Ereignisse aufgegriffen werden, schreibt sich die Reihe immerhin nicht auf die Flagge, den Geschichtsunterricht zu ersetzen. Ubisoft betont deshalb immer wieder, dass bei den Spielen historische Ereignisse mit Fantasy vermischt werden – trotzdem wollen sie versuchen, das kulturelle Erbe aller zu schützen.

Wie genau das in Assassin’s Creed Shadows aussehen wird, werden wir im November noch selbst erfahren.

(Bildquelle: Ubisoft)

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